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Immobilien-Erwerb ist attraktiver denn je
Die Investitionen in Immobilien – gern auch bezeichnet als „Betongold“ – ist attraktiver denn je. Die Eurokriese lässt das Interesse an Geldanlagen in „Betongold“ wachsen. Die trotz Preissteigerung noch niedrigen Immobilienpreise einerseits als auch die seit längerem anhaltende Niedrig-Zins-Phase schaffen ein günstiges Investitionsklima. In Anbetracht der niedrigen Zinsen bei Geldanlagen, ist man mit einer klug ausgewählten Immobilie rentierlicher bedient. Erträge von deutlich über 5% sind keine Seltenheit und selbst 8% sind nicht unmöglich. Aber „Augen auf“ – nicht alles ist gefragt. Deutlich ausgeprägter ist das Interesse an Immobilien in der Stadt oder in günstiger städtischer Umgebung. Dabei sind insbesondere neu errichtete Eigentumswohnungen gefragt, dies noch mehr als kleine Mehrfamilienhäuser. Dies resultiert sicherlich aus einer besseren Transparenz bei Wohneigentum. Der Interessent kann sich über den Verwalter die notwendige Kenntnis verschaffen und anhand der jahrelang lückenlos geführten Protokolle über die Eigentümerversammlungen erkennen, ob und wo bei dieser Immobilien der berühmte „Hase im Pfeffer“ liegt. Dies sei auch ein Hinweis an die Interessenten, die glauben, anlässlich von Zwangsversteigerungen des besagte „Schnäppchen“ landen zu können. Vor dem Schaden klug sein heißt hier, sich vorher umfassend über die Eigentümergemeinschaft zu informieren. Andernfalls können dem niedrigen Kaufpreis dann hohe Hausgeldzahlungen oder Sonderumlagen folgen. Sicher kann man vieles selbst, aber oft bewahrt die Frage an den Fachmann od. die Fachfrau vor der eigenen Entscheidung vor einem Fehlgriff. Leider sieht das auf dem Lande derzeit nicht so gut aus. So werden auf lange Sicht Renditeerwartungen in ländlichen Regionen deutlich schlechter eingeschätzt. Trotzdem ist das Häuschen in reizvoller landschaftlicher Umgebung interessant, aber vornehmlich nur für den Eigennutzer. Als rentierliche Wertanlage ist es derzeit leider wenig gefragt. Da schlägt die Stadt das Land ganz deutlich. Und selbst bei dieser Klientel steht die Nähe zur Stadt eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung. Leider entsteht derzeit in Gotha kaum noch neuer Wohnraum und die favorisierten Lagen sind hinlänglich bekannt. In Anbetracht dessen und der gestiegenen Mietpreise und der im Steigen begriffenen Kaufpreise ist jeder Interessent gut beraten, sich an den derzeitigen Angeboten am Markt zu informieren. Wie erwähnt, klug investiert lässt Renditen von 5% und mehr erwarten.
Rudolf Steinert 1. Stv. Vorsitzender des IVD-Mitte (Hessen-Thüringen)
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